Schweineherzen wurden in Paviane verpflanzt – eine Entwicklung, die den Menschen den Weg bereiten könnte, um in Zukunft Schweineorgane zu erhalten.

Forscher aus Deutschland, Schweden und der Schweiz gaben an, dass zwei Anubis-Paviane ein halbes Jahr überlebt haben, während zwei weitere mindestens drei Monate lebten.

Zuvor hatte der Pavian nach einem solchen Eingriff am längsten 57 Tage überlebt.

Seitdem wurden genetische Veränderungen an den Herzen vorgenommen und eine neue Transplantationstechnik entwickelt.

Anubis Pavian
Bild:
Das Transplantationsverfahren wurde in drei Versuchen verfeinert. Datei pic

Die Schweine wurden so modifiziert, dass sie eine humane Version von zwei Proteinen produzierten, die eine Immunantwort in außerirdischen Zellen blockieren.

Es wurde auch sichergestellt, dass sie Thrombomodulin generierten, das die Blutgerinnung nach der Operation verhindert.

Das Forschungsteam hat auch aufgehört, die Spenderherzen im Kühllager zu konservieren und stattdessen bei 8 ° C zu behalten.

Durch sie zirkulierten Flüssigkeiten, die Sauerstoff, Hormone, rote Blutkörperchen und Nährstoffe enthielten.

Die Paviane erhielten Medikamente, um das Schweineherz nicht zu groß werden zu lassen und ihren Blutdruck so zu senken, dass er dem der Schweine entspricht.

Das Transplantationsverfahren wurde in drei Versuchen mit 14 Pavianen verfeinert.

Einer der fünf Paviane im letzten Experiment musste nach der Entwicklung eines Blutgerinnsels abgesetzt werden.

Die Transplantation eines Organs zwischen zwei verschiedenen Spezies – bekannt als Xenotransplantation – wird als eine Möglichkeit angesehen, einen Organmangel für Menschen zu überwinden, die eine Transplantation benötigen.

Die Ergebnisse der Wissenschaftler wurden im Nature-Journal veröffentlicht.